Donnerstag, 27. Juni 2013

Die Siedler werden 20 Jahre alt


Am 30 Juni 1993 erschien der erste Teil der Siedler auf dem Amiga und schließlich ein Jahr später auf dem PC. An dieser Stelle möchte ich Blue Byte und natürlich den Siedler für diese tolle Spieleserie gratulieren. Auch wenn ich erst mit dem dritten Teil und vierten Teil eingestiegen bin. Zwar war ich nie ein über Fan, aber besonders der dritte Teil hat bei mir einen Ehrenplatz im Regal. Zumal man ihn wie ich finde noch heute Spielen kann, denn er ist zeitlos. Dies gilt aber sicherlich auch für den zweiten Teil den viele Leute auf der Welt richtig Verehren, sowie den ersten Teil. Schließlich ist Grafik ja nicht alles und in Sachen Spielspaß und Komplexität setzte die Aufbauserie Meilensteine und machten vor allen eins, nämlich Spaß und das bis heute. Danke nochmals Blue Byte für diese schöne Spieleserie.

  
Meine kleine Sammlung...


Link:
http://www.bluebyte.de/ 
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Siedler 
http://www.diesiedleronline.de/de/startseite

Freitag, 21. Juni 2013

Die verklärte Erinnerung

Tomb Raider 3 (PS1)

Meine ersten Schritte unternahm ich neben Donald Duck: Quack Attack (PC) auch auf der PlayStation 1 eines Freundes. Hauptsächlich mit Tomb Raider 3. Man, was war ich fasziniert von diesem Spiel. Trotz des Butlers der mir mit seinem Stöhnen und der ständigen Verfolgung durch Lara Crofts Anwesen Angst machte. Kein Wunder schließlich war ich ja erst um die 10 Jahre alt.

Jedenfalls lies mich Tomb Raider nicht mehr los. Anfangs liebäugelte ich mit einer PlayStation etwas später einer PlayStation 2, entschied mich aber letztendlich für die Xbox. Auf der war ja Tomb Raider so gut wie nicht vertreten bis auf Legend von 2006. Also kaufte ich mir immer wenn ich ein Tomb Raider Spiel sah die Entsprechende PC Version. So baute ich mir von Tomb Raider 2 bis Underworld eine schöne kleine Sammlung auf und hatte sehr viel Spaß mit Lara.

Trotzdem konnte ich im Laufe der Jahre es nicht mehr vergessen, wie die Ersten geh Versuche mit ihr im Jahr 2000 auf der PlayStation 1 waren. Wenn ich ehrlich bin, vermisse ich es und würde manches Mal alles dafür geben noch einmal dort zu sein in der Vergangenheit, zu diesem Augenblick, wo ich als 10 jähriger vergnügt durch ihr Anwesen springe und vor dem Butler flüchte. Leider ist das nicht möglich, aber man könnte sich ja eine Psone bei Ebay besorgen und sich so vielleicht ein Stückchen der Vergangenheit in die Gegenwart hohlen.

Gesagt getan, bei Ebay eine PSone erstanden inklusive Tomb Raider 3. Alles über das Standard AV Kabel mit meinen Full HD Fernseher verbunden und gleich das Spiel gestartet. Nach einer Weile die Ernüchterung, ok es macht immer noch viel Spaß und das trotz des im Vergleich zur PC Fassung schlechteren Speichersystems. Zum Speichern benötigt man einen Kristall, der dabei logischerweise verbraucht wird.

Wobei so schlimm finde ich das jetzt auch nicht, da ich am PC immer dazu neigte alle paar Meter zu speichern, was dann irgendwann auch nur noch nervte und den Spielfluss unterbrach. Durch die eingeschränkte Speicherfunktion ist das Spiel auf alle Fälle noch
spannender und bringt etwas Taktik in die Abenteuerei. Schließlich muss man sich überlegen, ob man sofort speichert oder lieber noch etwas wartet und einen Bildschirmtod riskiert.

Aber ich sehe schon ich schweife mal wieder ab. Was ich feststellen musste, ist das die Grafik im Vergleich zur PC Fassung und meiner Erinnerung an die PS1 Version deutlich pixeliger ist. Sicherlich ist daran die niedrige Auflösung der PS1, mein Full HD Fernseher und das normale AV Kabel (ich denke mit einem RGB Kabel wäre es etwas besser) schuld. Man kann sich aber daran gewöhnen und wie schon gesagt Spaß macht es auf alle Fälle noch. Leider stellte sich bei mir aber das Gefühl von damals nicht mehr ein. Trotzdem meine Playstation und Tomb Raider 3 gebe ich nicht mehr her.

Links: 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Die Ehre der Spieler

Ist die Ehre der Spieler wirklich durch Cheats, benutzen von Komplettlösungen und suchen nach Tipps im Internet beschädigt? Oder ist es in ordnung bei absoluten nicht weiterkommen sich Hilfe zu suchen, bevor man in allzu großen Frust versinkt?

Meiner Ansicht nach kommt es ganz auf die Situation an. Zum Beispiel versuche ich nach Möglichkeit ein Spiel alleine und ohne Hilfe zu schaffen. Selbst wenn Schwierigkeiten entstehen und ich stundenlang suchen muss um weiter zukommen ändern sich an dieser Einstellung eigentlich nichts. Wenn es aber absolut nicht mehr weiter geht, nehme ich Hilfe in Anspruch. Allerdings nur so viel, bis die schwierige Stelle überwunden wurde.

Denn zu viel Hilfe kann auch einem den Spielespaß verderben. Dies ist bei Cheats meiner Meinung nach sowieso der Fall. Okay, bei GTA, Tomb Raider oder Turok habe ich mir manchmal alle Waffen und unendlich Munition herbei gecheatet um etwas Spaß zu haben.
Einfach mal abschalten und wie ein Berserker durch die Levels zu rennen und alles was nicht bei drei sich versteckt hat umzunieten. Besonders bei Turok 1 hat mir dies aufgrund der coolen Waffen jede Menge Freude bereitet.

Aber ernsthaft, Schummeln um ein Spiel schneller durch zu spielen würde ich nicht machen wollen. Denn dafür ist mir der sonst verloren gehende Spielspaß zu schade. Außerdem ist es wesentlich Erfüllender einen schweren Level gemeistert zuhaben. Zumal so ein Erfolg einen garantiert im Gedächtnis erhalten bleiben dürfte.

Freitag, 10. Mai 2013

Merlin - Die neuen Abenteuer das Ende


Normalerweise schreibe ich in meinen Blog nur über Computer und Videospiele. Doch an dieser Stelle werde ich erstmals diese Tradition brechen und möchte meine kleine Enttäuschung über das Ende von Merlin die neuen Abenteuer kundtun.

Ich muss dazu sagen, dass ich im Laufe der Zeit ein echter Fan der Serie von BBC geworden bin. Darum war die Freude natürlich riesig, wenn eine neue Folge auf SUPER RTL ausgestrahlt wurde. Aber die Doppelfolge vom letzten Mittwoch hat mich dann doch etwas enttäuscht. Am Ende stirbt einer der Hauptprotagonisten, nämlich Arthur Pendragon, seines Zeichens König von Camelot.

Dies ist aber nicht der Hauptgrund für meine Enttäuschung, sondern eher die Tatsache das sich die Macher zu wenig Zeit für die Handlung in der Doppelfolge genommen haben.
Besonders das Ende fand ich nicht episch, denn Morgana wird einfach von Merlin im Vorbeigehen getötet. Mir wäre da ein "letztes Zauberduell" zwischen den beiden, eventuell mit ein wenig Reue seitens Morgana lieber gewesen.

Auch hätte man bei Arthurs tot (wenn er unbedingt sterben muss) einige Rückblenden einbauen können, die Vergangene schöne Zeiten nochmals Revue passieren lassen.
Meinetwegen die erste Begegnung mit Merlin, ein Sieg in einem der unzähligen Turniere, das Picknick mit Gwen, die Krönung zum König und so weiter. Garniert das Ganze mit der Serienmelodie und daraus wäre ein trauriges (wie jetzt auch) aber auch meiner Ansicht nach besseres Ende geworden.

Aber versteht mich nicht falsch, ich will die Serie und das Ende nicht schlecht machen, es gab auch durchaus Sachen die mir gut gefallen haben. Unteranderen das man den großen Drachen Kilgharrah nochmals zusehen bekam, die finale Schlacht um die Freiheit der Menschen in Albion zu beschützen und der Auftritt von Merlin alias Emrys, wie er die Gegner reihenweise mit seiner mächtigen Magie ausschaltet.

Zum Schluss noch eine Bitte an die BBC, die Macher oder sonst jemanden (der das hier liest oder auch nicht), bitte macht einen Film oder eine weitere Staffel von Merlin die neuen Abenteuer. Mir ist durchaus bewusst das meine Bitte besonders nach dem Ende eher unrealistisch ist. Aber ich wollte damit nur sagen, dass ich es schade finde, dass es nicht mehr mit Merlin weiter geht. Zumal ich nun nicht mehr weiß was ich am Mittwochabend machen soll.

Links:

Dienstag, 23. April 2013

Überschwemmt mit Spielen

Heutzutage weiß man gar nicht mehr was man zocken soll. Da sind zum einen die teilweise richtig tollen Vollversionen von Zeitschriften wie der GameStar, die unzähligen Free To Play Browser und MMOs sowie zumindest bei mir noch unzählige weitere Spielevollversionen, die noch nie installiert wurden sind.

Immer wenn mein Blick in die Regale schweift oder ich an einen Free To Play Titel denke der Spielenswert ist bekomme ich ein schlechtes gewissen. Mir fällt es seit einigen Jahren immer schwerer überhaupt ein Spieleinzulegen und zu Zocken. Gut bei meinen Let's Plays ist das kein Problem, aber mir privat gelingt es immer weniger mich auf ein Spiel einzulassen. Diese persönliche Entwicklung finde ich mehr als Schade, schließlich sind diese Spiele alle Spielenswert. Aber und das denke ich ist das Hauptproblem, es sind so viele.

Früher hat man sich über jede Vollversion gefreut, heute ist es schon fast selbstverständlich das einem alles hinterher geworfen wird. Auch hat die Spielqualität besonders bei den Free To Play Titeln stark zugenommen, so das eine Entscheidung zu treffen mit welchen Spiel man seine Zeit verbringen möchte immer schwerer Fällt. Bedenkt man dann noch die unzähligen Spiele die man in den letzten Jahren verpasst hat, die aber für einen selber hoch interessant waren, dann kann einen schonmal ganz anders werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass mit dem fortschreiten des Alters man immer weniger Zeit für so was "triviales" wie Computer und Videospiele hat. Ich denke die einzige Lösung um dieses Problem zu beheben, besteht darin sich zu fokussieren auf einige wenige Titel, aber die dann intensiver zu Spielen. Diese Entscheidung geht natürlich Hand in Hand mit der Akzeptanz das man nicht alles Zocken kann und bestimmte Spieleperlen auf der Strecke bleiben müssen.

Mir ist durchaus bewusst das Spielen nicht alles im leben ist, aber ich habe mit Virtuellen Welten jede menge Spaß und sehe sie als ausgleich zur teilweise monotonen Alltagswelt. Trotzdem muss man irgendwann akzeptieren, das es Sinnvollere Dinge im Leben gibt die Vorrang haben, auch wenn man im Kopf immer noch so denkt wie früher, wo man mehr Zeit hatte ein Spiel richtig zu genießen.

Sonntag, 24. März 2013

Stronghold Kingdoms der Abschied

Seit der Alpha Version im Jahr 2010 war ich treuer Spieler von Stronghold Kingdoms.
Ich erlebte schöne Momente, in dem ich Leute aus aller Welt kennenlernte, freute mich 
über die schöne 2D Grafik die an Stronghold 1 erinnerte und den Spaß, den ich hatte, 
neue Dörfer zu gründen, neue Technologien / Verbesserungen zu erforschen und meine Burgen auszubauen.

Leider erlebte ich in diesen ca. 3 Jahren auch viele Schattenseiten, wie einige Dörfer 
die ich verlor, diverse Fehlermeldungen, ein nicht immer faires Spielerlebnis und 
die Enttäuschung über zu wenig taktischen Freiraum und Kontrolle in den Schlachten.
Ansonsten blieben mir noch die spärlichen Updates ohne weltbewegende Neuerungen 
in negativer Erinnerung.

Das Ende oder der Anfang?
Am Anfang sah ich alles durch meine rosaroten Fanbrille und war richtig glücklich als Stronghold Kingdoms angekündigt wurde. Für einen wie mich, der Stronghold 1 vergöttert hat, klang es nach jeder Menge Spaß ein Stronghold mit Hunderten echter Menschen zu erleben. Mit der Zeit wurden die Macken im Gameplay aber deutlicher. Dies führte letztendlich zu meinem Ausstieg.

Sicherlich gab viele höhen und tiefen die ich auch immer wieder überwunden habe. So gab mir das Achievementsystem jede menge neue Motivation durchzuhalten. Aber zuletzt verlor ich immer mehr Städte, bis mir am Ende nur eine blieb. Über einen längeren Zeitraum konnte ich sie halten, nur ich wusste, wenn ich sie verliere, dann würde ich Aufhöhren. Eine bessere Gelegenheit aus einem Spiel auszusteigen kann es ja gar nicht geben, als mit einem endgültigen Schlussstrich.

Heute ist es passiert, die letzte Bastion, das letzte Seil, die letzte Bindung wurde zwischen mir und Stronghold Kingdoms gekappt. Dies ist meine Chance auszusteigen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für die vielen tollen Momente, die netten Leute und die Erfahrung teil eines reinen Online Strongholds gewesen zu sein bedanken. Den Menschen die weiterspielen wünsche ich noch viel Freunde und standhalte vermögen, sowie endlich ein paar echte Neuerungen. Wer weiß vielleicht würde ich, sogar nochmals zurückehren. Denn wie heißt es so schön "Sag niemals nie".

 
Link:

Mittwoch, 13. März 2013

Cebit 2013

Auch dieses Jahr hab ich natürlich wieder die Cebit unsicher gemacht. Voller Vorfreude war ich am Samstag sogar schon kurz vor 9:00 Uhr am Eingang zur Messe. Das erste Mal, das ich es auf eine Messe zur Eröffnung geschafft habe. Dementsprechend voll war es dann auch, da natürlich alle die Hallen stürmen wollten.

Meine Erwartungen waren, aufgrund der tollen und interessanten Cebit 2012, sehr hoch. Wie es aber leider so oft im Leben ist, werden hochgesteckte Erwartungen nur selten erfüllt. Genau wie in diesem Beispiel.

Ein 3D Drucker

Bis auf die Möglichkeit 3D Drucker in Aktion zu sehen, bot die Messe wenig Spannendes. Auch fand ich, das es dieses Jahr viel weniger Hersteller für Endkunden gab die was Präsentierten. Gut Enermax war da, genau wie Asrock oder Acer. Aber ein echtes 
Highlight hat mir gefehlt.

Figuren aus dem 3D Drucker
Letztes Jahr gab es zumindest noch das 3D Kino, wo unter anderen ein Trailer zu Der Hobbit gezeigt wurde oder einen Overclocking Stand, wo man sich flüssigen Stickstoff auf die Hand gießen konnte. Vielleicht hab ich ja auch das eine oder andere Highlight übersehen, trotzdem in meinen Augen war die Cebit dieses Jahr deutlich schwächer. Selbst die zwei Hallen für Gamer konnten mich nicht wirklich überzeugen. Das einzige Spiel was ich dort kurz angezockt habe war Planetside 2 und das ist nicht wirklich ein Spiel für eine Messe.

Nach dieser eher enttäuschenden Cebit weiß ich nicht, ob ich mir das nächster Jahr noch einmal antun werde. Sicherlich, in einem Jahr kann viel passieren, außerdem sollte man als IT interessierter Mensch immer an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Trotzdem die Cebit hat bei mir deutlich an Strahlkraft verloren und diese kann nur schwer zurückgewonnen werden.


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