Donnerstag, 30. Mai 2013

Die Ehre der Spieler

Ist die Ehre der Spieler wirklich durch Cheats, benutzen von Komplettlösungen und suchen nach Tipps im Internet beschädigt? Oder ist es in ordnung bei absoluten nicht weiterkommen sich Hilfe zu suchen, bevor man in allzu großen Frust versinkt?

Meiner Ansicht nach kommt es ganz auf die Situation an. Zum Beispiel versuche ich nach Möglichkeit ein Spiel alleine und ohne Hilfe zu schaffen. Selbst wenn Schwierigkeiten entstehen und ich stundenlang suchen muss um weiter zukommen ändern sich an dieser Einstellung eigentlich nichts. Wenn es aber absolut nicht mehr weiter geht, nehme ich Hilfe in Anspruch. Allerdings nur so viel, bis die schwierige Stelle überwunden wurde.

Denn zu viel Hilfe kann auch einem den Spielespaß verderben. Dies ist bei Cheats meiner Meinung nach sowieso der Fall. Okay, bei GTA, Tomb Raider oder Turok habe ich mir manchmal alle Waffen und unendlich Munition herbei gecheatet um etwas Spaß zu haben.
Einfach mal abschalten und wie ein Berserker durch die Levels zu rennen und alles was nicht bei drei sich versteckt hat umzunieten. Besonders bei Turok 1 hat mir dies aufgrund der coolen Waffen jede Menge Freude bereitet.

Aber ernsthaft, Schummeln um ein Spiel schneller durch zu spielen würde ich nicht machen wollen. Denn dafür ist mir der sonst verloren gehende Spielspaß zu schade. Außerdem ist es wesentlich Erfüllender einen schweren Level gemeistert zuhaben. Zumal so ein Erfolg einen garantiert im Gedächtnis erhalten bleiben dürfte.

Freitag, 10. Mai 2013

Merlin - Die neuen Abenteuer das Ende


Normalerweise schreibe ich in meinen Blog nur über Computer und Videospiele. Doch an dieser Stelle werde ich erstmals diese Tradition brechen und möchte meine kleine Enttäuschung über das Ende von Merlin die neuen Abenteuer kundtun.

Ich muss dazu sagen, dass ich im Laufe der Zeit ein echter Fan der Serie von BBC geworden bin. Darum war die Freude natürlich riesig, wenn eine neue Folge auf SUPER RTL ausgestrahlt wurde. Aber die Doppelfolge vom letzten Mittwoch hat mich dann doch etwas enttäuscht. Am Ende stirbt einer der Hauptprotagonisten, nämlich Arthur Pendragon, seines Zeichens König von Camelot.

Dies ist aber nicht der Hauptgrund für meine Enttäuschung, sondern eher die Tatsache das sich die Macher zu wenig Zeit für die Handlung in der Doppelfolge genommen haben.
Besonders das Ende fand ich nicht episch, denn Morgana wird einfach von Merlin im Vorbeigehen getötet. Mir wäre da ein "letztes Zauberduell" zwischen den beiden, eventuell mit ein wenig Reue seitens Morgana lieber gewesen.

Auch hätte man bei Arthurs tot (wenn er unbedingt sterben muss) einige Rückblenden einbauen können, die Vergangene schöne Zeiten nochmals Revue passieren lassen.
Meinetwegen die erste Begegnung mit Merlin, ein Sieg in einem der unzähligen Turniere, das Picknick mit Gwen, die Krönung zum König und so weiter. Garniert das Ganze mit der Serienmelodie und daraus wäre ein trauriges (wie jetzt auch) aber auch meiner Ansicht nach besseres Ende geworden.

Aber versteht mich nicht falsch, ich will die Serie und das Ende nicht schlecht machen, es gab auch durchaus Sachen die mir gut gefallen haben. Unteranderen das man den großen Drachen Kilgharrah nochmals zusehen bekam, die finale Schlacht um die Freiheit der Menschen in Albion zu beschützen und der Auftritt von Merlin alias Emrys, wie er die Gegner reihenweise mit seiner mächtigen Magie ausschaltet.

Zum Schluss noch eine Bitte an die BBC, die Macher oder sonst jemanden (der das hier liest oder auch nicht), bitte macht einen Film oder eine weitere Staffel von Merlin die neuen Abenteuer. Mir ist durchaus bewusst das meine Bitte besonders nach dem Ende eher unrealistisch ist. Aber ich wollte damit nur sagen, dass ich es schade finde, dass es nicht mehr mit Merlin weiter geht. Zumal ich nun nicht mehr weiß was ich am Mittwochabend machen soll.

Links:

Dienstag, 23. April 2013

Überschwemmt mit Spielen

Heutzutage weiß man gar nicht mehr was man zocken soll. Da sind zum einen die teilweise richtig tollen Vollversionen von Zeitschriften wie der GameStar, die unzähligen Free To Play Browser und MMOs sowie zumindest bei mir noch unzählige weitere Spielevollversionen, die noch nie installiert wurden sind.

Immer wenn mein Blick in die Regale schweift oder ich an einen Free To Play Titel denke der Spielenswert ist bekomme ich ein schlechtes gewissen. Mir fällt es seit einigen Jahren immer schwerer überhaupt ein Spieleinzulegen und zu Zocken. Gut bei meinen Let's Plays ist das kein Problem, aber mir privat gelingt es immer weniger mich auf ein Spiel einzulassen. Diese persönliche Entwicklung finde ich mehr als Schade, schließlich sind diese Spiele alle Spielenswert. Aber und das denke ich ist das Hauptproblem, es sind so viele.

Früher hat man sich über jede Vollversion gefreut, heute ist es schon fast selbstverständlich das einem alles hinterher geworfen wird. Auch hat die Spielqualität besonders bei den Free To Play Titeln stark zugenommen, so das eine Entscheidung zu treffen mit welchen Spiel man seine Zeit verbringen möchte immer schwerer Fällt. Bedenkt man dann noch die unzähligen Spiele die man in den letzten Jahren verpasst hat, die aber für einen selber hoch interessant waren, dann kann einen schonmal ganz anders werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass mit dem fortschreiten des Alters man immer weniger Zeit für so was "triviales" wie Computer und Videospiele hat. Ich denke die einzige Lösung um dieses Problem zu beheben, besteht darin sich zu fokussieren auf einige wenige Titel, aber die dann intensiver zu Spielen. Diese Entscheidung geht natürlich Hand in Hand mit der Akzeptanz das man nicht alles Zocken kann und bestimmte Spieleperlen auf der Strecke bleiben müssen.

Mir ist durchaus bewusst das Spielen nicht alles im leben ist, aber ich habe mit Virtuellen Welten jede menge Spaß und sehe sie als ausgleich zur teilweise monotonen Alltagswelt. Trotzdem muss man irgendwann akzeptieren, das es Sinnvollere Dinge im Leben gibt die Vorrang haben, auch wenn man im Kopf immer noch so denkt wie früher, wo man mehr Zeit hatte ein Spiel richtig zu genießen.

Sonntag, 24. März 2013

Stronghold Kingdoms der Abschied

Seit der Alpha Version im Jahr 2010 war ich treuer Spieler von Stronghold Kingdoms.
Ich erlebte schöne Momente, in dem ich Leute aus aller Welt kennenlernte, freute mich 
über die schöne 2D Grafik die an Stronghold 1 erinnerte und den Spaß, den ich hatte, 
neue Dörfer zu gründen, neue Technologien / Verbesserungen zu erforschen und meine Burgen auszubauen.

Leider erlebte ich in diesen ca. 3 Jahren auch viele Schattenseiten, wie einige Dörfer 
die ich verlor, diverse Fehlermeldungen, ein nicht immer faires Spielerlebnis und 
die Enttäuschung über zu wenig taktischen Freiraum und Kontrolle in den Schlachten.
Ansonsten blieben mir noch die spärlichen Updates ohne weltbewegende Neuerungen 
in negativer Erinnerung.

Das Ende oder der Anfang?
Am Anfang sah ich alles durch meine rosaroten Fanbrille und war richtig glücklich als Stronghold Kingdoms angekündigt wurde. Für einen wie mich, der Stronghold 1 vergöttert hat, klang es nach jeder Menge Spaß ein Stronghold mit Hunderten echter Menschen zu erleben. Mit der Zeit wurden die Macken im Gameplay aber deutlicher. Dies führte letztendlich zu meinem Ausstieg.

Sicherlich gab viele höhen und tiefen die ich auch immer wieder überwunden habe. So gab mir das Achievementsystem jede menge neue Motivation durchzuhalten. Aber zuletzt verlor ich immer mehr Städte, bis mir am Ende nur eine blieb. Über einen längeren Zeitraum konnte ich sie halten, nur ich wusste, wenn ich sie verliere, dann würde ich Aufhöhren. Eine bessere Gelegenheit aus einem Spiel auszusteigen kann es ja gar nicht geben, als mit einem endgültigen Schlussstrich.

Heute ist es passiert, die letzte Bastion, das letzte Seil, die letzte Bindung wurde zwischen mir und Stronghold Kingdoms gekappt. Dies ist meine Chance auszusteigen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für die vielen tollen Momente, die netten Leute und die Erfahrung teil eines reinen Online Strongholds gewesen zu sein bedanken. Den Menschen die weiterspielen wünsche ich noch viel Freunde und standhalte vermögen, sowie endlich ein paar echte Neuerungen. Wer weiß vielleicht würde ich, sogar nochmals zurückehren. Denn wie heißt es so schön "Sag niemals nie".

 
Link:

Mittwoch, 13. März 2013

Cebit 2013

Auch dieses Jahr hab ich natürlich wieder die Cebit unsicher gemacht. Voller Vorfreude war ich am Samstag sogar schon kurz vor 9:00 Uhr am Eingang zur Messe. Das erste Mal, das ich es auf eine Messe zur Eröffnung geschafft habe. Dementsprechend voll war es dann auch, da natürlich alle die Hallen stürmen wollten.

Meine Erwartungen waren, aufgrund der tollen und interessanten Cebit 2012, sehr hoch. Wie es aber leider so oft im Leben ist, werden hochgesteckte Erwartungen nur selten erfüllt. Genau wie in diesem Beispiel.

Ein 3D Drucker

Bis auf die Möglichkeit 3D Drucker in Aktion zu sehen, bot die Messe wenig Spannendes. Auch fand ich, das es dieses Jahr viel weniger Hersteller für Endkunden gab die was Präsentierten. Gut Enermax war da, genau wie Asrock oder Acer. Aber ein echtes 
Highlight hat mir gefehlt.

Figuren aus dem 3D Drucker
Letztes Jahr gab es zumindest noch das 3D Kino, wo unter anderen ein Trailer zu Der Hobbit gezeigt wurde oder einen Overclocking Stand, wo man sich flüssigen Stickstoff auf die Hand gießen konnte. Vielleicht hab ich ja auch das eine oder andere Highlight übersehen, trotzdem in meinen Augen war die Cebit dieses Jahr deutlich schwächer. Selbst die zwei Hallen für Gamer konnten mich nicht wirklich überzeugen. Das einzige Spiel was ich dort kurz angezockt habe war Planetside 2 und das ist nicht wirklich ein Spiel für eine Messe.

Nach dieser eher enttäuschenden Cebit weiß ich nicht, ob ich mir das nächster Jahr noch einmal antun werde. Sicherlich, in einem Jahr kann viel passieren, außerdem sollte man als IT interessierter Mensch immer an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Trotzdem die Cebit hat bei mir deutlich an Strahlkraft verloren und diese kann nur schwer zurückgewonnen werden.


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Sonntag, 3. März 2013

Die Rückkehr der Jeditoren

Früher lagen fast allen Spielen von Haus aus Editoren bei, oder worden wenig später nachgereicht. Mithilfe dieser Tools konnte Spieler aktiv und kreativ werden, den Spielspaß und Spielzeit erhöhen sowie dafür sorgen dass Spiele unsterblich worden. Leider gab es in den letzten Jahren nur noch wenige dieser Kreativwerkzeuge.

Vor Jahren waren fast alle Strategiespiele, wie Stronghold, Heroes of Might and Magic, Warcraft 3 oder Age of Empires mit einem Leveleditor ausgestattet. Aber nicht nur die, selbst Shooter wie Red Faction, Half Life, Unreal Tournement, Actionspiele wie Max Payne, Action Adventures wie Tomb Raider 5: Die Chronik und Rollenspiele wie Morrowind, Dungeon Siege oder Gothic verfügten über Editoren.

Leider hat das die letzten Jahre stark nachgelassen, da die Großproduktionen heutiger Spiele teilweise mehr kosten als Hollywood Produktionen. Dadurch sind die Editoren vermutlich zu komplex für Normalo User. Außerdem wollen viele Hersteller das Moden vermutlich gar nicht mehr, denn wer würde sonst ihre ach so tollen DLCs kaufen wollen?

Dank des Umbruchs, ausgelöst durch Crowdfunding und Indie Entwickler kommen bald wieder mehr Spiele mit moding tools. Wie z.B. Neverwinter ein tolles Free to Play MMO in den man eigene Dungeons und Quest erstellen kann. Oder das klassische ohne Publisher finanzierte rundenbasierte Rollenspiel Divinity: Orginal Sin, in dessen Editor man sogar eigene Grafiken einbauen darf und somit z.B. aus dem Fantasyspiel ein SciFi Abenteuer gestalten kann. Sehr spannend, hoffentlich bekommt es von uns Spieler eine große Unterstützung.

Momentan relativ aktuelle Spiele, in denen sich Spieler kreativ austoben können sind Minecraft (das ganze Spiel ist eigentlich ein riesiger Editor, wenn man ehrlich ist), Sykrim (wie Morrowind und Oblivien mit einem extrem mächtigen Editor ausgestattet), StarTrek Online (vom selben Entwickler wie Neverwinter, Perfekt World) in denen Spieler eigene Missionen erstellen können, sowie Gameglobe, einem Browsergame in den man sein eigenes Spiel erstellen und anschließend veröffentlichen kann.

Wäre schön, wenn andere Entwickler auch erkennen würden, das durch die Beigabe solcher Tools Spiele langlebiger sind. Außerdem bleibt ein Spiel dank des ständigen Nachschubs durch die Community interessant. Zumal man so auch die Möglichkeit hat, direkt die talentiertesten Leute zu rekrutieren. Dadurch blieben die Entwicklerstudios von Nachwuchs sorgen verschont und würden wahrscheinlich sogar von dem frischen kreativen Wind des Neuankömmlings profitieren.

Samstag, 23. Februar 2013

Lust auf Simulatoren

Eine Sache ist mir in meiner langjährigen Zockerkarriere aufgefallen, und zwar dass äußere Einflüsse mir lust auf bestimmte Spiele oder Genres machen. Ein Beispiel dazu war der Film Blood Diamond mit Leonardo DiCaprio, als der 2008 im Free-TV lief und mir lust auf FarCry 2 machte. Darum begab ich mich am nächsten Tag sofort in den Laden und kaufte es mir, obwohl ich wusste, dass es in den Fachzeitschriften wertungstechnisch nicht so gut weggekommen war.

Ähnlich verhielt es sich beim Anschauen des Films Titanic, wo ich mir auch wenig später den Schiff-Simulator 2006 zulegte. Auch hier war mir klar das dies eher ein schlechtes Spiel war. Aber die Möglichkeit die Titanic zu steuern und auf den oberen Decks frei herumlaufen zukönnen war einfach zu verlockend, zumal es mit 5 € in der Software Pyramide sehr günstig war.

Jetzt werdet ihr euch (zu Recht) fragen, was das alles mit Simulatoren zu tun hat.
Nun mittlerweile bin ich täglich mit der Deutschen Bahn unterwegs. Dies erweckte die Idee 
sich mal mit den Microsoft Train Simulator von 2001 zu beschäftigen. Weil ich aber natürlich auch Züge der Deutschen Bahn steuern wollte, kaufte ich gleich noch das Add-On Pro Train 38 dazu. Quasi das volle Simulationsprogramm für Bahnfreude, die auch schon als Kind Lockführer werden wollten. Moment, das war ja nie mein Traum, denn ich wollte früher Archäologe werden. Wie sich doch Ansichten ändern können. ;)

Wenn ihr mich und meine Artikel / Let's Plays schon etwas länger verfolgt dürfte 
euch aufgefallen sein, dass ich besonders auf ältere Spiele stehe. Deshalb hab ich mittlerweile
sogar Interesse am Microsoft Flight Simulator 98 / 2000 oder 2002. Wie gesagt früher waren Simulation nicht so meins, doch heute finde ich sie teilweise ganz interessant.

Ich sehe schon ich schweife grade von dem ab, was ich eigentlich mit diesem Artikel sagen wollte. Man liest ein Buch, schaut einen Film, hört Musik oder wird in der Öffentlichkeit beeinflusst ein Interesse an einem Spiel zu entwickeln, was man früher für undenkbar gehalten hätte. Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige den das so geht. Doch finde ich diese Tatsache sehr interessant und wollte sie an dieser Stelle kundtun.